Sherlocked
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Sherlocked

Alles rund um die BBC Serie! Leider gibt es für deutsche Sherlockfans nur wenige Foren, in denen sie sich austauschen können. Deshalb möchte ich euch hier die Möglichkeit geben, über verschiedene Aspekte der Serie zu diskutieren. Viel Spaß!
 
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 Sherlock und die Liebe

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Mit wem denkt ihr würde Sherlock am ehsten eine Beziehung eingehen? Mit...
 ...Irene Adler?
 ...Molly Huper?
 ...einer Frau, die noch garnicht vorkam?
 ...oder etwa mit John?
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Louisa_Admin
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BeitragThema: Sherlock und die Liebe   Sa Nov 16, 2013 12:30 am

Hallo Sherlock-Community,
mich würde mal interessieren, was ihr so ber das Gefühls - und Liebesleben von Sherlock denkt.
Denkt ihr, er ist überhaupt fähig zu lieben?
Ich bin schon gespannt auf eure Stimmenverteilung unten in der Umfrage Smile
Liebe Grüße
Euer Admin Smile
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SherlockTheReal

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BeitragThema: Re: Sherlock und die Liebe   So Nov 17, 2013 5:44 am

Und was ist, wenn Sherlock niemanden liebt? Wenn er überhaupt solche eigentlich schon triebartigen Gefühle empfinden würde könnte er Personen und Dinge wohl kaum so distanziert und kalt beobachten, denkt ihr nicht? Man muss sich eben fragen, ob Liebe zwingend mit sexuellem Verlangen verbunden sein muss, denn ich könte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich Sherlock von so etwas animalischen wie Lust leiten lässt. Also mein Fazit: Er kann auf jeden Fall jemanden mögen, dass sieht man ja allein an Dr. Watson, aber ob man dass Liebe nennen kann? Wer weiß, vielleciht bringt die 3. Staffel an dieser Stelle etwas Licht ins Dunkle.
SherlockTheReal
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The Woman



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BeitragThema: Re: Sherlock und die Liebe   Di Nov 26, 2013 6:51 pm

Sherlock ist - wie er selbst sagt - ein hoch funktionaler Soziopath. Soziopathen sind Menschen, die kein Mitgefühl empfinden und sich nur schwer in andere hinein versetzen können. Sie können auch die Folgen ihres Handelns nur schwer einschätzen. Deshalb ist John auch sowas wie das Gewissen Sherlocks. Mitgefühl zeigt er meiner Meinung nach nur ein einziges Mal, nämlich als er Mollys Weihnachtskarte liest und sich entschuldigt. Das verwirrt John extrem. Er ist es nämlich der Sherlock bremst, wenn er sich voller Begeisterung in einen neuen Fall stürzt. Siehe die Szene in der Schule, als er die Spuren vom Fußboden kratzt und begeistert lacht. John weist darauf hin, dass er seine Freude zügeln soll, da es sich doch um entführte Kinder handelt.
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Maneki

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BeitragThema: Re: Sherlock und die Liebe   Do Nov 28, 2013 8:14 am

Wie Lestrade sagt "und vielleicht wird er irgendwann auch guter Mensch werden". Will sagen, dass er vielleicht durch die Freundschaft zu John so nach und nach Gefühle besser erkennen und entsprechend darauf reagieren kann.

Dafür sprechen würde evtl. die Weihnachtssituation mit Molly. Aber vielleicht hat er hier auch durch das Erlebnis mit Irene einen anderen Blick. Wobei ich mir das irgendwie nicht vorstellen kann...

Und irgendwie wäre es dann nicht mehr Sherlock. Embarassed
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SherlockTheReal

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BeitragThema: Re: Sherlock und die Liebe   So Dez 01, 2013 4:47 am

Was mir mal noch aufgefallen ist:
Sherlock verbessert doch eigentlich jeden, egal um welche Sache es geht.
Es gibt eine Ausnahme:
Wenn Leute denken, er und John wären ein paar, dann sagt er nichts... Dann verneint immer nur John, und das ziemlich vehement.
Ich frage mich ernsthaft, was das zu bedeuten hat... Ich kann mir Sherlock nun wirklich nicht schwul vorstellen, vorallem aber nicht John.
Interessiert es Sherlock einfach nicht, was andere über seine Gefühlswelt denken? Ich bin verwirrt ^^
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.BlackCoatGirl.
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BeitragThema: Re: Sherlock und die Liebe   So Dez 01, 2013 5:01 am

Ich glaube nun wirklich nicht, dass Sherlock schwul ist.
Er meinte doch selbst, dass er seizio... sazio... Ach, dass er Gefühle anderer nicht nachvollziehen kann. Und wenn man Gefühle nicht nachvollziehen kann, wird man kaum in der Lage zu sein, zu lieben.
Ich habe nie einen echten Menschen kennengelernt, der so etwas hat, aber so würde ich es mir vorstellen. Dass Sherlock nie verneint, dass er schwul sein soll liegt glaube ich auch daran; es ist ihm egal, was alle über ihn denken, hauptsache, er kann seine Arbeit machen.
So sehe ich das, natürlich kann es auch anders sein.
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Maneki

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BeitragThema: Re: Sherlock und die Liebe   So Dez 01, 2013 6:37 am

Ich denke auch, dass es ihm egal ist, was die Leute denken. Bei der Schwimmbadszene sagt er doch auch "Die reden sowieso" als John sich Gedanken darüber macht, was die Leute wohl geredet hätten, wenn sie gesehen hätten, dass Sherlock John die Jacke vom Leib reisst.

Ausserdem sagte er auch zu Irene, dass er Liebe für einen Defekt hält (oder so ähnlich).

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BeitragThema: Re: Sherlock und die Liebe   So Dez 01, 2013 6:39 am

Ah, ich will deine Meinung nicht bestreiten, aber ich glaube Irene hat es ihm angetan (;

Warum sollte er ihr sonst bei ihrer vermeintlichen Tod-Szene das Leben retten?
Ich denke nicht, dass er das bei einer Frau getan hätte, die ihm egal ist...
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Maneki

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BeitragThema: Re: Sherlock und die Liebe   So Dez 01, 2013 6:42 am

Da hast Du recht. Vielleicht ist er gefühlsmäßig mit der Situation überfordert?

Könnte ich mir auch noch vorstellen.


Zuletzt von Maneki am So Dez 01, 2013 7:25 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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.BlackCoatGirl.
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BeitragThema: Re: Sherlock und die Liebe   So Dez 01, 2013 6:48 am

Stimmt... Ich glaube, er weiß nicht, was er denken soll.
Es muss ja was neues sein, wenn einer Sherlock auf einmal liebt.
Da ist er sicher verwirrt
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Doyle67

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BeitragThema: Re: Sherlock und die Liebe   So Dez 01, 2013 6:52 am

Ich denke einfach, dass Sherlock asexuel ist - dass eine Frau ihn interessiert, irritiert ihn am meisten - deswegen ist sie auch DIE FRAU für ihn. Nicht mehr, nicht weniger!

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BeitragThema: Re: Sherlock und die Liebe   Do Jan 16, 2014 11:12 pm

Schätze ich auch. Irene kam dem, was ihn reizen könnte, zwar am nächsten, aber nicht über die Reize, die sonst ihre Überlegenheit ausmachen, sondern über ihren Verstand.

Zudem: Obgleich Sherlock ein Soziopath ist, nimmt er seine Verpflichtungen sehr ernst, und es muß nicht Liebe gewesen sein, weshalb er Irene´s Leben rettete, sondern eine Verpflichtung, die er verspürte, nachdem er es ihren Feinden quasi auf einem Silbertablett serviert hatte.
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Luthea

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BeitragThema: Re: Sherlock und die Liebe   Mi Jul 02, 2014 4:04 am

Meiner Meinung nach ist Sherlock einerseits um die größtmögliche Distanz bemüht, um sein rationales Denken nicht zu beeinflussen. Zusätzlich ist er, wie The Woman richtig schreibt, als Soziopath kaum dazu fähig, sich in andere hineinzuversetzen. Was andere Menschen intuitiv dementsprechend reagieren lässt, löst bei ihm Reaktionen aus, die bei den Umstehenden auf Missverständnis stoßen. Er verhält sich nicht so, wie es sozusagen "etabliert" ist, sich in solchen Situationen zu verhalten. Niemand würde angesichts einer Kindesentführung grinsend auf dem Fußboden hocken, aber Sherlock nimmt die Gefühle der Bestürzung usw., die um diesen Fall herum entstanden sind, nicht wahr. Das macht seine Deduktionen so erfolgreich, aber ihn auch zum Außenseiter.
Bis hierhin ist das eigentlich nur eine Zusammenfassung von dem, was viele hier schon geschrieben haben.
Darauf aufbauend wage ich jetzt eine Theorie, die hier so noch nicht geäußert wurde:
Was ist, wenn Sherlocks Gefühlswelt sich in seinem Unterbewusstsein bewegt, er also schon Gefühle hat (er ist schließlich auch ein Mensch), aber sie sich bei ihm nur als diffuses, seine Rationalität beeinträchtigendes Irgendwas bemerkbar machen?
Ich denke da zum Beispiel an die Szene, als Sherlock John und Irene belauscht hat und dann auf dem Weg zurück zur Baker Street ein wenig unter Schock zu stehen scheint. Natürlich kann es sein, dass er nur darüber reflektiert, was diese neue Information für den Fall bedeuten könnte, aber ich halte das für unwahrscheinlich. Ich glaube, dass ihn innerlich etwas aufwühlt, er aber nicht damit umgehen kann, da es nicht zu seinem Selbstbild passt ("sentiment is a chemical defect found in the losing side" - meintest du diese Stelle, Maneki?).
Auch anderen Stellen scheint er irgendetwas zu empfinden und versucht zu reagieren, nur leider reagiert er falsch. Mir fällt als Beispiel noch Hounds of Baskerville ein, wenn er versucht, lustig zu sein und John nach den Ergebnissen seines Gesprächs mit Dr. Mortimer fragt. Er hat bestimmt das Gefühl, dass er etwas Falsches gesagt hat, weil er die Reaktion von John auf sein "Ich habe keine Freunde" bemerkt hat. Aber er weiß nicht so recht, wie er das jetzt wieder geradebiegen kann und versucht es auf diese Weise. Wie wir alle wissen ohne Erfolg. Es ist m.E. eigentlich nur Johns großem Herzen zu verdanken, dass die beiden sich wieder vertragen.
Folglich halte ich es für möglich, dass Sherlock so etwas wie Liebe empfinden könnte, aber er würde es nicht akzeptieren können und vor allem würde nie für ihn in Frage kommen, eine feste Beziehung einzugehen. Ganz abgesehen davon, dass das mit einem Soziopathen nur schwer möglich ist.
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